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Ăśber die Trachycarpus wagnerianus 3 plants/pot - S
Trachycarpus wagnerianus, auch Wagners Hanfpalme genannt, ist eine langsam wachsende, immergrüne Fächerpalme, die durch ihre kompakten, steifen und dunkelgrünen Blätter auffällt. Das feste Laub ist weniger anfällig für Windschäden als das vieler anderer Fächerpalmen. Dieses Produkt besteht aus drei einzelnen Palmen in einem Topf und wirkt dadurch von Anfang an voller und üppiger. Jede Pflanze behält ihren eigenen Wachstumspunkt und kann später einen eigenen, mit Fasern bedeckten Stamm entwickeln. Die Handelsgröße S und die Zusammenstellung mit drei Pflanzen pro Topf erlauben keine sichere Aussage über Alter, Stammbildung oder Blühreife der Pflanzen.
Merkmale
Herkunft: Trachycarpus wagnerianus ist nicht mit Sicherheit aus einer Wildpopulation bekannt und gilt im Allgemeinen als eine in Japan ausgewählte Kulturform. Botanisch wird der Name häufig als Synonym von Trachycarpus fortunei behandelt, einer Art, die vom südlichen Zentralchina bis in den Norden Myanmars heimisch ist. Im internationalen Pflanzenhandel bleibt Trachycarpus wagnerianus die gebräuchliche Bezeichnung für die kompaktere Form mit kleineren und steiferen Blättern.
Familie: Arecaceae, die Familie der Palmengewächse.
Standort: Geeignet ist ein sonniger bis leicht halbschattiger Platz im Freien. Die Palmen können in einem geräumigen Kübel gehalten oder an einem gut durchlässigen Standort ausgepflanzt werden. Das feste Laub verträgt Wind relativ gut, ein geschützter Standort schützt junge Pflanzen jedoch vor kalten und austrocknenden Winterwinden.
Höhe: Jede einzelne Palme kann unter geeigneten Bedingungen schließlich etwa 4 bis 8 Meter hoch und 1,5 bis 2,5 Meter breit werden. Das Wachstum verläuft langsam und bleibt im Kübel meist begrenzter. Die drei Pflanzen bleiben eigenständige Palmen und wachsen nicht zu einem natürlich mehrstämmigen Exemplar zusammen.
Blütezeit: Ausgewachsene und blühreife Pflanzen können unter geeigneten Bedingungen gewöhnlich im Mai und Juni blühen. Die angebotenen Pflanzen in Größe S sind nicht zwangsläufig bereits blühreif.
Blütenfarbe: Ausgewachsene Pflanzen können verzweigte Blütenstände mit kleinen, hellgelben Blüten entwickeln.
Winterhärte: Gut etablierte, ausgewachsene Pflanzen können an einem geschützten und gut durchlässigen Standort Temperaturen von etwa -15 bis -10 °C vertragen. Pflanzen in Größe S und Kübelpflanzen sind empfindlicher, weil der Wurzelballen schneller vollständig durchfrieren kann. Schützen Sie Größe S deshalb bei erwarteten Temperaturen unter -5 °C und vermeiden Sie lang anhaltenden Frost im Wurzelbereich.
Bodenart: Verwenden Sie einen nährstoffreichen, lockeren und gut durchlässigen Boden. Eine hochwertige Pflanzerde, gemischt mit grobem Sand, Lavagranulat oder einem vergleichbaren Drainagematerial, ist geeignet. Der Boden darf Feuchtigkeit speichern, überschüssiges Wasser muss jedoch schnell abfließen können.
Pflege
Licht: Stellen Sie die Palmen in die volle Sonne oder in leichten Halbschatten. Gewöhnen Sie Pflanzen aus einem Gewächshaus oder einer geschützten Umgebung schrittweise an intensive direkte Sonne, um Blattverbrennungen zu vermeiden.
Wasser: Gießen Sie während der Wachstumsperiode regelmäßig und mäßig. Lassen Sie die obere Erdschicht zwischen zwei Wassergaben leicht abtrocknen und sorgen Sie dafür, dass überschüssiges Wasser vollständig aus dem Topf ablaufen kann. Da drei Pflanzen denselben Topf und Wurzelraum teilen, kann die Erde bei warmem und sonnigem Wetter schneller austrocknen. Kontrollieren Sie die Bodenfeuchtigkeit deshalb regelmäßig. Gießen Sie im Winter weniger, lassen Sie den Wurzelballen jedoch nicht über längere Zeit vollständig austrocknen.
Düngung: Geben Sie einmal im Frühjahr und einmal zu Beginn des Sommers eine geringe Menge geeigneten Düngers für Palmen oder immergrüne Kübelpflanzen. Beachten Sie die empfohlene Dosierung auf der Verpackung. Düngen Sie im Herbst und Winter nicht, wenn das Wachstum nahezu zum Stillstand gekommen ist.
Schnitt: Ein regelmäßiger Schnitt ist nicht erforderlich. Entfernen Sie ausschließlich vollständig abgestorbene oder stark beschädigte Blätter und schneiden Sie diese nahe am jeweiligen Stamm ab, ohne gesundes Stammgewebe zu verletzen. Jede Pflanze besitzt einen eigenen zentralen Wachstumspunkt. Dieser darf niemals beschädigt oder entfernt werden, da die betreffende Palme danach nicht erneut aus der Spitze austreiben kann.
Umtopfen: Topfen Sie vorzugsweise im Frühjahr um, wenn der Topf vollständig durchwurzelt ist oder das Verhältnis zwischen Pflanzen und Topf instabil wird. Verwenden Sie einen stabilen, nur eine Nummer größeren Topf mit mehreren ausreichend großen Abzugslöchern. Die drei Pflanzen können gemeinsam umgetopft werden, um die volle Erscheinung zu bewahren. Ziehen Sie die Wurzeln nicht auseinander, da Wurzelschäden das Wachstum deutlich verzögern können.
Luftfeuchtigkeit: Eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit mit ausreichender Luftzirkulation ist geeignet. Bei Freilandkultur muss die Luftfeuchtigkeit nicht künstlich erhöht werden.
Besonderheiten: Die kleineren und steiferen Blattsegmente verleihen Trachycarpus wagnerianus ihre kompakte Erscheinung und machen das Laub relativ widerstandsfähig gegen Wind. Die drei Palmen teilen sich Wasser, Nährstoffe und Wurzelraum, weshalb die Topferde regelmäßig kontrolliert werden sollte. Trachycarpus-Palmen sind zweihäusig: Männliche und weibliche Blüten entstehen auf getrennten Pflanzen. Drei Pflanzen pro Topf bieten keine Garantie dafür, dass sowohl eine männliche als auch eine weibliche Pflanze vorhanden ist.
Produkt-Spezifikation
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