Trachycarpus martianus Nepal
Trachycarpus martianus Nepal
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Trachycarpus martianus Nepal - S

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Ăśber die Trachycarpus martianus Nepal - S

Trachycarpus martianus Nepal ist eine immergrüne, einstämmige Fächerpalme mit schlankem Wuchs und offener Krone. Die fast kreisrunden Blätter sind regelmäßig bis etwa zur Hälfte in schmale Segmente geteilt; ihre Unterseite kann einen blaugrünen Schimmer zeigen. Bei ausgewachsenen Exemplaren lösen sich die alten Blattbasen allmählich ab, sodass ein weitgehend freier, deutlich geringelter Stamm sichtbar wird.

Diese Palme wird in der Größe S angeboten. Sie eignet sich besonders als Kübelpflanze oder als außergewöhnliche Außenpalme für einen sonnigen bis leicht halbschattigen, geschützten Standort.

Merkmale

Herkunft: Die Art ist vom zentralen Himalaya bis in den südlich-zentralen Teil Chinas und den Norden Myanmars natürlich verbreitet. Die als Nepal-Form gehandelte Herkunft stammt aus höher gelegenen Populationen Nepals.

Familie: Arecaceae.

Standort: Im Freien an einem sonnigen bis leicht halbschattigen Platz, geschützt vor starkem, kaltem und austrocknendem Wind. In kälteren oder sehr niederschlagsreichen Regionen bietet die Kübelkultur mehr Kontrolle bei der Überwinterung.

Höhe: Ausgewachsene Exemplare können in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet etwa 15 Meter hoch werden. Im Kübel und im kühleren Klima der Niederlande und Belgiens bleibt die Palme in der Regel deutlich kleiner. Größe S ist ausschließlich eine Handelsgröße und sagt nichts über Alter oder Endhöhe aus.

Blütezeit: Ausgewachsene Exemplare können unter geeigneten Bedingungen blühen. Der genaue Zeitpunkt hängt vom Klima ab; aus der Größe S lässt sich keine Blühreife ableiten.

Blütenfarbe: Die kleinen Blüten und verzweigten Blütenstände wirken meist gelblich. Die Art ist zweihäusig, sodass sich männliche und weibliche Blüten auf getrennten Pflanzen befinden.

Winterhärte: Die Nepal-Form gilt als kältetoleranter als die Khasia-Form, ist in den Niederlanden und Belgien jedoch nicht überall ohne Schutz zuverlässig winterhart. Schützen Sie Vegetationspunkt und Wurzelbereich vor mäßigem bis strengem Frost, kaltem Wind und anhaltender Winternässe. Ein Exemplar im Topf überwintert am sichersten an einem kühlen, hellen und geschützten Platz.

Bodenart: Ein nährstoffreicher, humoser und gut durchlässiger Boden, der während des Wachstums leicht feuchtigkeitsspeichernd bleibt. Sorgen Sie für eine luftige Struktur und sehr guten Wasserabzug; dauerhaft nasser Boden erhöht besonders im Winter das Risiko von Wurzelschäden.

Pflege

Licht: Geben Sie der Palme viel Licht, vorzugsweise volle Sonne bis leichten Halbschatten. Gewöhnen Sie eine Pflanze aus dem Gewächshaus oder einem geschützten Winterquartier schrittweise an intensive direkte Sonne, um Blattschäden zu vermeiden.

Wasser: Halten Sie den Boden während des aktiven Wachstums gleichmäßig leicht feucht und lassen Sie überschüssiges Wasser vollständig ablaufen. Vermeiden Sie sowohl lang anhaltende Trockenheit als auch einen ständig nassen Wurzelballen. Gießen Sie in einer kühlen Winterperiode weniger, ohne den Wurzelballen vollständig austrocknen zu lassen.

Düngung: Geben Sie während der aktiven Wachstumsperiode regelmäßig einen mild dosierten, ausgewogenen Dünger für Palmen oder Kübelpflanzen. Düngen Sie nicht, wenn die Pflanze kühl steht und kaum wächst.

Schnitt: Entfernen Sie ausschließlich vollständig vertrocknete oder deutlich beschädigte untere Blätter. Schneiden Sie nicht bündig am Stamm und beschädigen Sie niemals den Mittelspeer oder Vegetationspunkt, da daraus die neuen Blätter entstehen.

Umtopfen: Topfen Sie vorzugsweise im Frühjahr um, wenn die Wurzeln den Topf gut ausgefüllt haben oder das Wasser zu langsam abläuft. Wählen Sie einen Topf mit großzügigen Abzugslöchern, gehen Sie nur eine Topfgröße höher und behalten Sie die bisherige Pflanztiefe bei.

Luftfeuchtigkeit: Eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit ist in der Regel ausreichend. Vermeiden Sie während einer geschützten Überwinterung dauerhaft trockene Heizungsluft und sorgen Sie für Luftzirkulation ohne kalte Zugluft.

Besonderheiten: Die als Nepal-Form gehandelte Herkunft unterscheidet sich in Kultur von der Khasia-Form meist durch etwas kleinere, fester wirkende und häufig dunklere Blätter. Für die Bildung von Früchten und Samen sind eine blühende männliche und weibliche Pflanze sowie eine erfolgreiche Bestäubung erforderlich.

Produkt-Spezifikation

Deutsche Name
Nepalesische Hanfpalme

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