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Ăśber die Raphidophyllum hystrix - S
Rhapidophyllum hystrix, auch als Nadelpalme bekannt, ist eine langsam wachsende, immergrüne Fächerpalme mit einer charakteristischen, exotischen Ausstrahlung. Die Art bildet einen dichten, breit ausladenden Horst aus glänzenden, dunkelgrünen Fächerblättern mit silbergrauer Unterseite. Zwischen den kurzen Stämmen und alten Blattbasen entwickeln sich lange, schwarze, nadelförmige Stacheln. In Größe S eignet sich diese Palme für die Kultur im Kübel auf der Terrasse oder für einen sorgfältig ausgewählten Standort im Garten. Größe S ist eine handelsübliche Verkaufsgröße und gibt allein keinen Aufschluss über Alter, Horstbildung oder Blühreife.
Merkmale
Herkunft: Diese Art stammt aus Alabama, Florida, Georgia, Mississippi und South Carolina im Südosten der Vereinigten Staaten. Dort wächst sie unter anderem in feuchten Wäldern, Bachtälern, Überschwemmungsgebieten und sumpfigen Bereichen.
Familie: Arecaceae, die Familie der Palmengewächse.
Standort: Diese Palme eignet sich für einen geschützten Platz im Garten oder einen stabilen Kübel auf der Terrasse. Wählen Sie in einem kühlen Klima vorzugsweise einen warmen, vor kaltem Winterwind geschützten Standort, beispielsweise in der Nähe einer Süd- oder Westwand. Berücksichtigen Sie beim Auspflanzen den breiten, horstbildenden Wuchs und geben Sie der Pflanze ausreichend Platz.
Höhe: Ein ausgewachsenes Exemplar wird in Kultur gewöhnlich etwa 1 bis 1,8 Meter hoch und kann durch die Bildung von Ausläufern ungefähr 1,2 bis 2,4 Meter breit werden. Im Kübel bleibt die Pflanze meist kleiner. Aus Größe S lassen sich weder die spätere Endgröße noch das Alter oder das Entwicklungsstadium ableiten.
Blütezeit: Ausreichend entwickelte Exemplare können vom Frühjahr bis in den Sommer blühen. Die Blüte ist nicht unbedingt jedes Jahr sichtbar und bleibt meist weitgehend zwischen den Blattbasen und Stacheln verborgen. Größe S ist kein Hinweis darauf, dass die Pflanze bereits blühreif ist.
Blütenfarbe: Die kleinen, unauffälligen Blüten können gelbbraun bis purpurbraun gefärbt sein. Sie stehen in kompakten Blütenständen dicht an den Blattbasen und fallen daher kaum auf.
Winterhärte: Eine ausgewachsene, gut etablierte Pflanze im Freiland kann an einem geschützten Standort kurzzeitig Temperaturen von ungefähr -15 °C vertragen. Länger anhaltender strenger Frost, gefrorener Boden und austrocknender Winterwind erhöhen das Schadensrisiko. Schützen Sie ein Exemplar in Größe S und eine Kübelpflanze vorsorglich ab etwa -5 °C, isolieren Sie den Topf und verhindern Sie ein vollständiges Durchfrieren des Wurzelballens. Sorgen Sie auch im Winter für einen guten Wasserabzug.
Bodenart: Pflanzen Sie in humusreichen, feuchtigkeitsspeichernden, aber gut durchlässigen Boden. Ein lehm-, ton- oder sandhaltiger Boden ist geeignet, wenn ausreichend organisches Material vorhanden ist und überschüssiges Wasser ablaufen kann. Verwenden Sie im Kübel ein luftiges Substrat und ein Gefäß mit großzügigen Abzugslöchern; lassen Sie den Wurzelballen nicht längere Zeit in stehendem Wasser stehen.
Pflege
Licht: Heller Halbschatten ist die sicherste Wahl. Volle Sonne ist nach schrittweiser Eingewöhnung und bei ausreichender Bodenfeuchte möglich. Auch Schatten wird vertragen. Vermeiden Sie einen plötzlichen Wechsel von einem schattigen Standort in intensive direkte Sonne.
Wasser: Gießen Sie während der Wachstums- und Anwachsphase regelmäßig, sodass der Boden gleichmäßig leicht feucht bleibt, ohne dauerhaft vernässt zu sein. Ein etabliertes Exemplar verträgt etwas Trockenheit, eine Kübelpflanze trocknet jedoch schneller aus. Gießen Sie im Winter an frostfreien Tagen sparsam und lassen Sie überschüssiges Wasser stets ablaufen.
Düngung: Geben Sie während des aktiven Wachstums bei Bedarf einen geeigneten Palmendünger nach der empfohlenen Dosierung auf der Verpackung, insbesondere bei Kübelkultur. Ein etabliertes Exemplar in fruchtbarem Gartenboden benötigt gewöhnlich nur wenig zusätzliche Düngung. Vermeiden Sie Überdüngung.
Schnitt: Ein Formschnitt ist nicht erforderlich. Entfernen Sie nur vollständig abgestorbene oder beschädigte Blätter und lassen Sie gesundes grünes Laub stehen. Beschädigen Sie die Wachstumspunkte nicht. Tragen Sie feste Handschuhe und arbeiten Sie vorsichtig zwischen den scharfen Stacheln.
Umtopfen: Topfen Sie vorzugsweise im Frühjahr um, wenn die Wurzeln den Kübel deutlich ausfüllen oder das Substrat seine Struktur verloren hat. Wählen Sie einen stabilen, nur wenig größeren Kübel mit gutem Wasserabzug und stören Sie die Wurzeln so wenig wie möglich. Schützen Sie Ihre Hände und arbeiten Sie so, dass die Stacheln von Ihrem Körper weggerichtet sind.
Luftfeuchtigkeit: Eine normale Luftfeuchtigkeit im Freien ist geeignet. Die Pflanze verträgt auch eine feuchte Umgebung, sofern die Luft frei zirkulieren kann. Vermeiden Sie lang anhaltende, stehende Feuchtigkeit an den Wachstumspunkten.
Besonderheiten: Rhapidophyllum hystrix gehört zu den kältetolerantesten Palmenarten und profitiert in einem kühlen Klima von warmen Sommern. Die schwarzen Stacheln zwischen den Blattbasen können etwa 25 Zentimeter lang werden und bei Menschen oder Tieren Verletzungen verursachen. Platzieren Sie die Pflanze deshalb außerhalb der Reichweite spielender Kinder und Haustiere sowie mit großem Abstand zu Wegen, Sitzplätzen und Durchgängen. Ältere Exemplare können durch Ausläufer einen breiten, mehrstämmigen Horst bilden.
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