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Ăśber die Dicksonia antarctica - L
Dicksonia antarctica, auch als Tasmanischer Baumfarn bekannt, ist ein langsam wachsender Baumfarn, der im ausgewachsenen Zustand einen kräftigen, faserigen Stamm und eine breite Krone aus elegant überhängenden, dunkelgrünen Farnwedeln bildet. Die Art ist von Natur aus immergrün, kann in einem kalten Klima jedoch vorübergehend ihre Wedel verlieren. In Größe L eignet sich dieser Baumfarn für einen geschützten Platz im Garten oder einen großen Kübel; die Verkaufsgröße allein gibt keinen Aufschluss über Alter oder Stammhöhe.
Merkmale
Herkunft: Dicksonia antarctica stammt aus dem Südosten Australiens, vom südöstlichen Queensland über New South Wales und Victoria bis nach Tasmanien. Die Art wächst dort vor allem in feuchten, kühlen Wäldern, Bergschluchten und an Bachläufen.
Familie: Dieser Baumfarn gehört zur Baumfarnfamilie Dicksoniaceae.
Standort: Wählen Sie im Freien einen geschützten Platz im Halbschatten oder Schatten, möglichst außerhalb austrocknender Winde. Die Kultur in einem großen Kübel ist möglich und erleichtert den Winterschutz. Unter Glas eignet sich eine kühle, schattige, feuchte und gut belüftete Umgebung; ein warmes, trockenes Wohnzimmer ist weniger geeignet.
Höhe: In Kultur erreicht ein ausgewachsenes Exemplar in der Regel etwa 2,5 bis 4 Meter Höhe und Breite. Sehr alte Pflanzen können in ihrem natürlichen Lebensraum deutlich größer werden. Im Kübel bleibt die endgültige Größe meist begrenzter.
Blütezeit: Nicht zutreffend, da Dicksonia antarctica keine Blüten bildet. Ausreichend entwickelte Pflanzen können auf der Unterseite ausgewachsener Farnwedel Sporen bilden; die Art bildet keine Früchte.
Blütenfarbe: Nicht zutreffend; Farne bilden keine Blüten.
Winterhärte: Ein etabliertes Exemplar an einem geschützten Platz verträgt leichten Frost, doch Temperaturen unter etwa -5°C können schwere Schäden verursachen. Schützen Sie Krone und Stamm bei Frost und überwintern Sie eine Kübelpflanze vorzugsweise geschützt und frostfrei, da der Wurzelballen im Topf schneller durchfriert.
Bodenart: Verwenden Sie ein humusreiches, lockeres und feuchtigkeitsspeicherndes Substrat, das überschüssiges Wasser gut ableitet. Ein saurer bis neutraler Boden ist geeignet. Eine Mulchschicht hilft, die Wurzelzone gleichmäßig feucht zu halten.
Pflege
Licht: Sorgen Sie für gefiltertes Licht, Halbschatten oder Schatten. Schützen Sie die Pflanze vor intensiver Mittagssonne, besonders wenn Luft oder Boden schnell austrocknen.
Wasser: Halten Sie das Substrat während des Wachstums gleichmäßig feucht und vermeiden Sie längeres Austrocknen. Befeuchten Sie bei warmem oder trockenem Wetter auch den faserigen Stamm regelmäßig, vermeiden Sie jedoch stehendes Wasser im Wurzelbereich und halten Sie die Krone im Winter nicht dauerhaft nass.
Düngung: Geben Sie während des aktiven Wachstums regelmäßig eine geringe Dosis geeigneten Farndüngers nach Packungsanweisung. Vermeiden Sie hohe Dosierungen und reduzieren Sie die Düngung, wenn das Wachstum in der kalten Jahreszeit ruht.
Schnitt: Entfernen Sie nur vollständig abgestorbene oder deutlich beschädigte Farnwedel und schneiden Sie diese vorsichtig dicht am Stamm ab. Beschädigen Sie dabei nicht den zentralen Wachstumspunkt in der Krone.
Umtopfen: Topfen Sie eine Kübelpflanze vorzugsweise im Frühjahr um, wenn der Topf gut durchwurzelt ist. Wählen Sie einen stabilen, nur wenig größeren Topf mit ausreichend großen Abzugslöchern und setzen Sie die Pflanze wieder in derselben Tiefe ein. Bei großen Exemplaren kann das Erneuern der oberen Substratschicht ausreichen.
Luftfeuchtigkeit: Eine hohe Luftfeuchtigkeit unterstützt gesunde Farnwedel und begrenzt das Austrocknen. Kombinieren Sie dies unter Glas mit guter Belüftung und vermeiden Sie trockene Luft sowie anhaltende Hitze.
Besonderheiten: Der Stamm, den die Art im ausgewachsenen Zustand bildet, ist botanisch gesehen ein aufrechtes Rhizom, das dicht mit faserigen Wurzeln bedeckt ist. Aus der Krone entwickeln sich große, überhängende Farnwedel. Der Stamm wächst nur langsam. Das stärkereiche Mark wurde traditionell als Nahrung genutzt, doch seine Gewinnung beschädigt den Stamm schwer; das angebotene Exemplar ist eine Zierpflanze und nicht zum Verzehr bestimmt.
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