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Ăśber die Burretiokentia hapala - Tray 60
Burretiokentia hapala ist eine seltene, immergrüne Fiederpalme aus dem Norden von Grande Terre in Neukaledonien. Die glänzend grünen, gefiederten Blätter und der anmutige Wuchs verleihen ausgewachsenen Exemplaren eine elegante, tropische Ausstrahlung. Mit zunehmendem Alter entwickelt die Palme einen einzelnen schlanken Stamm, einen verdickten Kronenschaft und charakteristische Blütenstände mit wolliger Behaarung.
In der Größe Tray 60 befindet sich Burretiokentia hapala noch in einem sehr jungen Sämlingsstadium. Der charakteristische Stamm, der Kronenschaft, die vollständig entwickelten Fiederblätter und die Blütenstände eines ausgewachsenen Exemplars sind in dieser Phase noch nicht vorhanden. Nach dem Eintopfen kann der Sämling an einem hellen, warmen und geschützten Standort weiterwachsen.
Merkmale
Herkunft: Burretiokentia hapala kommt von Natur aus ausschließlich im Norden von Grande Terre, der Hauptinsel Neukaledoniens, vor. Die Art wächst dort in dichten, feuchten Wäldern, an Hängen und entlang von Wasserläufen in Höhenlagen von etwa 50 bis 500 Metern.
Familie: Diese Art gehört zu den Arecaceae, den Palmengewächsen.
Standort: Stellen Sie den Sämling an einen hellen, warmen und geschützten Platz im Innenbereich oder in einem beheizten Gewächshaus oder Wintergarten. Während warmer Perioden kann die Palme draußen an einem geschützten Platz im Halbschatten stehen. Gewöhnen Sie die Pflanze immer schrittweise an die Außenbedingungen und schützen Sie den Sämling vor intensiver Mittagssonne, kaltem Wind und niedrigen Temperaturen.
Höhe: An ihrem natürlichen Standort kann Burretiokentia hapala schließlich eine Höhe von etwa 15 Metern erreichen. Im Topf bleibt die Palme deutlich kleiner und wächst kontrollierter. Eine Pflanze in der Größe Tray 60 ist noch ein sehr junger Sämling und hat eine lange Entwicklung vor sich.
Blütezeit: Nur ausgewachsene Exemplare blühen unter geeigneten tropischen oder subtropischen Bedingungen. Für diese Art ist keine feste Blütezeit bekannt. Bei einem jungen Sämling in der Größe Tray 60 ist noch keine Blüte zu erwarten.
Blütenfarbe: Die Farbe der kleinen Einzelblüten wird in botanischen Artbeschreibungen nicht einheitlich angegeben. Die Blüten liegen größtenteils verborgen zwischen der dichten, wolligen Behaarung der Blütenstände.
Winterhärte: Burretiokentia hapala ist im niederländischen Klima nicht winterhart. Überwintern Sie einen jungen Sämling in der Größe Tray 60 warm und vollständig frostfrei, vorzugsweise bei Temperaturen über 10°C. Schützen Sie die Palme vor anhaltender Kälte, kalter Zugluft und starken Temperaturschwankungen.
Bodenart: Verwenden Sie ein luftiges, humusreiches und gut durchlässiges Substrat, das ausreichend Feuchtigkeit speichert, ohne dass die jungen Wurzeln längere Zeit nass bleiben.
Pflege
Licht: Geben Sie dem Sämling viel helles, indirektes Licht oder gefiltertes Sonnenlicht. Junge Exemplare wachsen von Natur aus unter dem Blätterdach des Waldes und müssen daher vor intensiver Mittagssonne geschützt werden. Milde Morgen- oder Abendsonne wird in der Regel gut vertragen, wenn die Palme schrittweise daran gewöhnt wird.
Wasser: Halten Sie das Substrat gleichmäßig leicht feucht und lassen Sie den kleinen Wurzelballen nicht vollständig austrocknen. Gießen Sie erneut, sobald die obere Substratschicht leicht anzutrocknen beginnt. Lassen Sie überschüssiges Wasser gut abfließen und vermeiden Sie, dass die jungen Wurzeln in stehendem Wasser verbleiben.
Düngung: Beginnen Sie erst mit der Düngung, wenn der Sämling nach dem Eintopfen sichtbar weiterwächst. Geben Sie während der aktiven Wachstumsperiode regelmäßig eine kleine, verdünnte Menge eines ausgewogenen Palmendüngers mit Spurenelementen. Reduzieren Sie die Düngung, wenn sich das Wachstum im Winter verlangsamt, und düngen Sie nicht, wenn die Pflanze vorübergehend nicht aktiv wächst.
Schnitt: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich. Entfernen Sie nur vollständig vertrocknete oder stark beschädigte Blätter. Schneiden Sie niemals in den Vegetationspunkt und entfernen Sie keine Blätter, die noch überwiegend grün sind.
Umtopfen: Topfen Sie den Sämling vorsichtig um, sobald die Wurzeln den verfügbaren Raum in der Trayzelle weitgehend ausgefüllt haben. Wählen Sie einen kleinen Topf mit ausreichend Abzugslöchern und verwenden Sie ein luftiges, gut durchlässiges Substrat. Behandeln Sie die jungen Wurzeln vorsichtig und setzen Sie den Sämling nicht tiefer ein, als er zuvor im Tray stand.
Luftfeuchtigkeit: Eine mittlere bis hohe Luftfeuchtigkeituchtigkeit unterstützt eine gesunde und gleichmäßige Blattentwicklung. Schützen Sie den Sämling vor dauerhaft trockener Heizungsluft. Sorgen Sie gleichzeitig für eine ausreichende Belüftung, ohne die Pflanze kalter Zugluft auszusetzen.
Besonderheiten: Ausgewachsene Exemplare entwickeln einen einzelnen, schlanken, grünen Stamm mit auffälligen hellen, ringförmigen Blattnarben und einem deutlich verdickten Kronenschaft. Unterhalb der Blattkrone erscheinen verzweigte, herabhängende Blütenstände, die dicht mit weichen, filzartigen Haaren bedeckt sind. Diese zunächst helle Behaarung verfärbt sich mit der Zeit braun. Diesen auffälligen Blütenständen verdankt die Art die englischen Namen Dreadlock Palm und Rasta Palm. Die Früchte verfärben sich während der Reifung von Grün zu Blauviolett. Bei einem jungen Sämling in der Größe Tray 60 sind diese Merkmale ausgewachsener Exemplare noch nicht entwickelt.
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